2.Herren: Von Betonverarbeitung unter 5° Grad ist abzuraten (THB - ETV 22:33)

Der Baumarkt empfiehlt: Von Betonverarbeitung unter 5° Grad ist abzuraten oder Der Tag an dem unser Senior gut auf den Schiedsrichter zu sprechen war.

Liebe Anfeuerer der Betonierer,
leider blieben wir Euch letzte Woche einen Spielbericht schuldig. Glücklicherweise war der Grund ein erfreulicher: Die im Training vor dem Spiel gegen Wandsbek/HTBU besprochenen Abläufe und Abwehrkonzepte trugen Früchte und so konnten erfolgreich 2 Punkte gegen einen Mitabstiegskonkurrenten eingefahren und im Anschluss bei der Weihnachtsfeier etliche Lichter angemacht werden. Ehrlich gesprochen mochte sich aber auch niemand ausmalen, wie der Abend verlaufen wäre, hätte der Handballweihnachtsmann die THBler nicht mit 2 wichtigen Punkten beschenkt. In diesem Sinne ein Dank an alle, die an der freudigen Vorbereitung, Gestaltung sowie Durchführung des Abends beteiligt waren.

Nun aber zum letzten sportliche Auftritt in 2014. Der Eimsbütteler TV stand als Absteiger aus der 2.ten Hamburger Liga mit einer eher gemischten Bilanz da, denn von einem direkten Wiederaufstieg sind die Eimsbütteler nach bereits 3 Niederlagen eher entfernt. Somit machten wir uns mit 13 Mann angerückt nicht ganz unberechtigt Hoffnungen uns selbst noch ein weiteres Weihnachtsgeschenk zu bereiten. Eine leere aber nach großhansdorfischen Verhältnissen geheizte Halle zur alleinigen Vorbereitung. Musikwart Mardt mit einer Neuauflage seiner Gretes Hits Kollektion und die Erkenntnis, daß wir zumindest zahlenmäßig sowie erfahrungstechnisch unserem Gegner überlegen sein sollten, was dieser Tage doch eher Seltenheitswert genießt. Darüber hinaus noch unsere Edelfans Weihnachtswart Preisi sowie U-Boot Bergelt am Start, welche wieder einmal von sich Reden machen wollten.

Der Start ins Spiel war dann auch sehr ordentlich: Nach einem null zu eins ließ das THB den Ball laufen und konnte mit 4:2 in Front gehen. Allerdings nicht ohne die Mannen in Weiß-Rot zu Chancen kommen zu lassen, welche sie aber zum Beginn der Partie mit einem Gegenstoss sowie zwei verworfenen Siebenmetern ungenutzt ließen. Soweit so gut. Allerdings offenbarten sich im weiteren Spielverlauf dann leider doch in dieser Saison bekannte Verhaltensweisen bei den spielenden Herren in Schwarz. So wurden vorne Bälle etwas leichtfertig hergegeben und hinten die Gegner eher begleitet denn wirklich immer zwingend attackiert. Das Result ein Rückstand nach 10 Minuten, der leider stetig größer wurde. Eimsbüttel durfte leider ein ums andere Mal beweisen, daß sie vielleicht doch nicht alle Zweitligaqualitäten eingebüßt haben. Gut, wir haben dort auch mal gespielt, aber es ist halt doch a bisserl a weng länger her damit. Nun gut, wir versuchten dieses und jenes und machten von unserer prallgefüllten Wechselbank Gebrauch. Viel verändern konnten wir damit leider nicht wirklich. Positiv ist aber hervorzuheben, daß anders als in vorherigen Partien somit alle Spieler etwas Einsatzzeit bekamen und sich hieraus ableiten lassen können sollte, daß das THB Betonkombinat in dieser Mannstärke für die Rückrunde noch etwas zuzusetzen hat.

Der Rest der Partie ist leider schnell erzählt. Wir arbeiteten uns im Angriff ordentliche, wenn auch immer noch zu wenig, Chancen heraus und konnten den Keeper für unsere Verhältnisse auf ein Minimum an Ballkontakten beschränken. Einzig, es war angesichts der doch eher schwachen Abwehrleistung nicht genug. Mit 22 geschossenen Toren kann man Spiele gewinnen, mit 33 gefangenen definitiv nicht.

Was war noch: Insgesamt war der Kick eine sehr faire und somit trotz des deutlichen Ergebnisses eine sehr angenehme Partie. Dies lag zum einen an den fairen und ausreichend cleveren Gegnern sowie am Mann in türkisblau (?!), welcher das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatte. Hierzu verweist der Autor dieser Zeilen speziell auf den O-Ton des Sportskameraden O.R. welche die Leistung des Schiedsrichters als „gut“ bewertete. War also wohl doch schon vorgezogene Bescherung, auch wenn der THB insgesamt heute zu großzügig war. Logischerweise war es somit ein Spiel ohne Gemecker ,was gut für die Anzahl der Spieler auf dem Platz war, jedoch für die Bootstour 2015 Fragen nach dem Finanzierungsmodell aufkommen lässt. Glücklicherweise ist aber ja noch genug Zeit, um über alternative „Besteuerungen“ des Spielerkaders in 2015 zu sinnieren.

Fazit: Mit 6:12 Punkten kann die Hinrunde durchaus als Erfolg bezeichnet werden, wenn auch Wehmut, ob vielleicht 2er zu wenig gemachter Punkte etwas in uns grummelt. Sei es drum: 2015 sieht wieder 9 Partien vor, so der Handballgott denn will, daß der Hamburger HV das achte Weltwunder der Spielplanveröffentlichung noch rechtzeitig gebacken bekommt. Mit etwas Frostschutzmittel wird es schon gehen…. Auf diesem Wege wünschen wir allen dies uns gewogen sind ein frohes Fest, gesellige Stunden im Kreise von Freunden und Familie sowie einen sicheren Rutsch nach 2015. Auf dass wir uns alle gesund und munter im Orbit des Handballsportes oder anderweitig wiedersehen!

Eure Betonbrigade

Spielfilm:
0:1 (1.Min.), 2:1 (3.Min.),4:2 (6.Min.), 4:6 (10.Min.),5:9 (18.Min.), 9:13 (24.Min.), 10:17 (HZ),
11:17 (31.Min.), 11:20 (34.Min.), 19:28 (49.Min.), 21:30 (54.Min.), 22:33 (Endstand).

Zeitstrafen: THB 2 Min. / Eimsbütteler TV 2 Min.

Es spielten:
Sedat (2), Pfaff, Gnoss, Goldenbaum (1), Hawranke (2), Frenzel (2+1), Behn (2), Reinstorf, Mardt (2+1), Blumberg (ein im Sinn fürs nächste Mal), Malow (6), Kraetschmann (2), Dopheide (TW)

Siebenmeter:
THB 100% bei zwei Versuchen, Eimsbütteler TV 60% bei fünf Würfen vom Punkt. Der Spielbericht macht hier leider keine exakten Angaben, daher basierend auf Gedächtnisprotokoll


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok