1.Herren: Sieg gegen den Angstgegner AMTV

Wenn es so etwas wie einen Angstgegner für uns gibt, dann war das in den letzten beiden Spielzeiten definitiv der AMTV. Aus vier Spielen gelang uns lediglich ein Sieg. Besonders der Abstieg vor zwei Jahren im letzten Spiel gegen die Rahlstedter tat besonders weh. Zeit, am Samstag in der Scharbeutzer Straße einen Neuanfang zu wagen - immerhin durfte ich wie vor zwei Jahren erneut das Bier mitbringen - na dann los!

Wir starteten noch etwas nervös und hatten Glück, dass das Heimteam gleich mehrmals zu Beginn den Pfosten traf. Doch spätestens der dritte Wurf an das Aluminium rüttelte uns so richtig wach. Über die 1. und 2. Welle kamen wir dann zu vielen einfachen Toren, die uns einen immer größeren Vorsprung sicherten. Der Höhepunkt war das 6:12 in der 21. Minute. Hinten wurden wir in der Folgezeit aber etwas anfälliger für "Sperre absetzen", so dass der AMTV sich immer wieder heranarbeiten konnte. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit wurde Kai im Gegenstoß dann völlig unnötig von der Seite umgenietet. Auf der einen Seite also eine berechtigte Rote Karte, auf der anderen Seite wirkte unser Wöhnertz dann aber kurz noch benommener als sonst. Mit einem 11:15 ging es zur Erholung in die Kabine. 

Gut, dass nach der Pause immer unsere beste Phase kommt - eigentlich. Irgendwie ging aber gar nichts mehr. Der gegnerische Torhüter hielt in diesem Spielabschnitt fast alle Würfe aus dem Rückraum und vorne bekam der Gastgeber in fast jedem Angriff einen 7-Meter zugesprochen. Leider wurden diese auch alle abgeklärt verwandelt. So näherten sich die Rahlstedter Tor um Tor, bis zum 17:18. Zum Glück konnten wir dann aber unsere beste Phase zeigen und hatten dabei auch keine Probleme mit der Manndeckung von Dominik. Im Bewusstsein, dass hier wohl nichts mehr gehen würde, wurden die Rufe aus dem Pöbel-Block der Rahlstedter immer lauter und unqualifizierter. Die beste Antwort konnten wir aber immer wieder auf dem Platz geben: "Jetzt wird geballert!" Am Ende konnten wir daher verdient mit 24:30 gewinnen.
Leider hat Florian in der 1. Halbzeit die Grenzen seiner Außenbänder im Fuß getestet und überschritten. An dieser Stelle eine schnelle Genesung!

Nun haben wir nach sechs Ligaspielen schon zwölf Punkte auf dem Konto. Als wir vor zwei Jahren im letzten Saisonspiel auf unseren Angstgegner trafen, waren es 13 Punkte. Im nächsten Heimspiel, am Samstag, den 12. November, um 18 Uhr in Hoisbüttel haben wir also die Chance, diese Marke zu übertreffen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns dann wieder nach vorne treibt!

Es spielten:
Eike und Sönke im Tor; Sven-Hendrik (7/3), Dominik (5), Lukas (5), Jendrik (4), Jan (3), Fleming (2), Malte (2), Florian (1), Kai (1), Björn, Jannik, Max 


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