1.Herren: Herbstmeisterschaft gegen Hohenhorst gesichert

Rückblick, Freitagabend, Weihnachtsfeier: Wir sitzen beim Griechen in Poppenbüttel und schlemmen in der großen Runde Bifteki, Gyros oder die Platte des Hauses. Im Sekundentakt gibt Presidente Olaf eine Phrase nach der anderen zum Besten und lässt die Mannschaftskasse klingeln, während Daniel an diesem Abend sein Augenmerk auf Kai gerichtet hat.

Schließlich wollen die beiden ihre Kräfte beim Armdrücken unter Beweis stellen, bevor wir weiter durch die Straßen ziehen. Letztes Hinrundenspiel, Sonntagmittag, Hoisbüttel: Es sollen erneut zwei Punkte geholt werden, damit wir als Tabellenerster in die Rückrunde gehen können. Dafür sollte uns eigentlich auch eine volle Bank zur Verfügung stehen - eigentlich… Mit einem theatralischen Verband an der rechten Hand kommt Kai in die Halle und verweist auf das Armdrückduell gegen Daniel. Hoffentlich die einzige Verletzung aus dieser Nacht.

Das Spiel selbst bietet zunächst nicht viele Highlights. Wir werfen den Ball reihenweise an den Pfosten oder scheitern am gut reagierenden Keeper des Tabellenletzten aus Hohenhorst. Zudem schenken wir zu leicht die Bälle her und liegen durch zwei schnelle Gegenstöße der Gäste mit 4:5 (11. Minute) hinten. Erst danach gelingt es uns, die Abläufe im Angriff besser auszuspielen und langsam in die Partie zu finden. Auch wenn wir hinten nicht entscheidend genug die Zuspiele an den Kreis verhindern können. In den letzten zehn Minuten können wir dann fünf Tore in Folge erzielen und uns erstmals absetzen (14:8, Halbzeit). Auffällig ist zudem, dass es immer wieder Phasen von etwa drei Minuten gab, in denen beiden Mannschaften keine Tore erzielen konnten.

Auch in der zweiten Halbzeit stockte unser Spiel noch in einigen Situationen. Die langen Angriffe der Gäste wussten wir nicht früh genug zu unterbinden; auch wenn wir immer besser standen und einige Bälle erobern konnten. Doch über weite Strecken gaben wir die Bälle zu einfach her und schenkten den Hohenhorstern so einfache Tore. Lediglich Jan am Kreis verließ sich nicht auf seine gewohnte Ecke und schaute die Bälle noch in der Luft am Torhüter vorbei und vergab nur die Chance auf das 30. Tor. Insgesamt fünf (!) verworfene Siebenmeter und ebenso viele Tempogegenstöße oder lange Bälle, die wir nicht im Tor unterbringen konnten, verhinderten, dass wir in diesem Spiel diese Marke knacken konnten. Obwohl wir mit dem Endergebnis von 29:17 gut leben können, konnte sich nach dem Abpfiff deswegen keiner so richtig freuen.

Fazit: Vor dem punktgleichen Aufstiegskonkurrenten des TH Eilbeck sichern wir uns den Titel des Herbstmeisters, der aber auch nur ein kleiner Erfolg ist und am Ende der Saison keinen Pfennig wert ist. In der Rückrunde warten auf uns wieder anstrengende und schwere Spiele, die wir gewinnen müssen, um weiterhin eine Rolle im Aufstiegsrennen zu spielen. Außerdem sind wir noch im Pokalwettbewerb vertreten, in dem wir nun der Jäger der großen Teams sein wollen.

Die 1. Herren wünschen allen THBlern und treuen Fans, die uns bisher so erfolgreich unterstützt haben, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016.


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