1.Herren: Im Jahr angekommen (Ahrensburg)

Die knappe Pokalniederlage am Dienstag war zwar abgehakt, doch wollten wir für dieses Spiel am Samstagabend gegen den Ahrensburger TSV die vielen guten Sachen mitnehmen. Ein Blick auf den Spielberichtsbogen jedoch genügt, um zu erkennen, dass wir für diese Mission lediglich sieben Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung hatten.

Die Aufzählung der vermissten Spieler würde an dieser Stelle den üblichen Rahmen der Berichte sprengen. Zudem war Trainer Fleming noch parallel im Einsatz, so dass wieder einmal Dieter das Vergnügen mit uns hatte.

Von Beginn an merkte man uns den großen Willen, dieses Spiel ordentlich und schnell vorzutragen, an. Wir spielten von Anfang an schnell und präzise und nutzten jede unserer Chancen. Nach 5 Minuten gingen wir daher mit 5:0 in Führung und ließen die Null hinten durch eine starke Abwehr und das Verhindern des Drucks von den Außenpositionen stehen. Nach einiger Zeit hatten sich die Gäste jedoch warmgespielt und kamen nun vor allem von der Rechtsaußenposition zu freien Würfen und Toren. Wir ließen uns jedoch nicht verunsichern und kamen durch druckvolles Spiel und Tempogegenstöße zu weiteren Toren. Wir bauten unseren Vorsprung auf 15:5 aus (21. Minute). In der Verteidigung ließen sich die Ahrensburger, wie im Hinspiel auch, etwas „Neues“ einfallen und nahmen erst Lukas, dann auch noch Sven-Hendrik in Manndeckung. Erst zum Ende der Halbzeit kamen wir mit dieser Situation zurecht und fanden die passenden Lösungen, so dass wir den stagnierenden Vorsprung von zehn Toren weiter ausbauen konnten. Halbzeitstand: 21:9.

An die gute erste Halbzeit wollten wir nach der Pause anknüpfen. Doch in den ersten 10 Minuten dominierten die Gäste. Über einen Spielzug kamen entweder Außen oder der Kreisläufer in gute Wurfpositionen und auch aus dem Rückraum trafen die Ahrensburger. Doch zunehmend stimmten sich Mittelblock und Torhüter besser ab und wir konnten wieder unser schnelles Angriffsspiel aufziehen. Das Spiel wurde jetzt jedoch von Seiten der Ahrensburger hitziger. Zeitweise ließen auch wir uns davon aus dem Konzept bringen. In dieser Phase war es wirklich kein schöner Handball, den die Zuschauer zu sehen bekamen. Insgesamt kamen die Gäste auf drei gelbe Karten und sieben Zeitstrafen, während bei uns lediglich zwei gelbe Karten zu Buche standen. Dennoch gelang es uns wieder, unsere Stärken hervorzurufen und weitere Gegenstöße zu laufen. So konnten wir das Spiel noch ordentlich abschließen und dieses Mal auch beide Halbzeiten im Derby gegen den ATSV gewinnen.

Auch wenn wir unser Spiel stets schnell und sicher vorgetragen haben, wünschen wir uns doch eine vollere Bank für die nächsten Spiele. Das sollte mit Lennart und Oli (wichtig: nur ein „L“) auch zu erreichen sein. Seit der Rückrunde haben wir nun auch mit Eikes Mutter Almuth eine Physiotherapeutin mit im Team, die sich vor, während und nach dem Spiel um unsere größeren und kleineren Wehwehchen kümmert. Vielen Dank dafür!

Es spielten:
Eike und Marius im Tor; Jendrik (10), Sven-Hendrik (10/3), Jan (7), Daniel (5), Lukas (5), Björn (2), Ben


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